Wenn ihr lieber im Eisstadion, bei einem Geheimkonzert oder im Club tanzt, als im Lernmarathon festzuhängen, haben wir passende Termine gesammelt. Unser Top of the Week zeigt, was ihr diese Woche im Ruhrgebiet und drumherum nicht verpassen solltet.
Montag, 16. Februar – Rosenmontagszug auf der Rüttenscheider Straße, Essen
Der Essener Rosenmontagszug ist Tradition. Um 13:11 Uhr startet er am Grugaplatz und zieht über die Rüttenscheider Straße Richtung Südviertel, bevor er über Klarastraße, Brunnenstraße, Kronprinzenstraße und Hohenzollernstraße an der Ehrentribüne an der Admiral-Scheer-Straße endet. Die Strecke könnt ihr euch hier anschauen.
Je nach Wetter werden zehntausende Menschen erwartet. Neben den klassischen Karnelvalswagen sind in diesem Jahr unter anderem ein neu gebauter Jugendprinzenwagen, das Essener Stadtprinzenpaar mit Promigast, Initiativen wie Gemeinsam für Stadtwandel und Gießkannenheld:innen sowie der Allbau-Wagen mit Oberbürgermeister Thomas Kufen dabei.
Für Studis bedeutet das: rechtzeitig losgehen, warm einpacken und Beutel für Kamelle mitnehmen. Wer die Rü normalerweise als Kneipenstraße kennt, erlebt sie hier einmal im vollinszenierten Ausnahmezustand.
Dienstag, 17. Februar – Geheimkonzert Bochum #2 by Rausgegangen in der Trompete in Bochum
Ort und Uhrzeit stehen fest, das Line-up bleibt geheim: Beim Geheimkonzert erfahrt ihr erst im Saal, welche Acts auftreten. Zwei Bands oder Soloacts aus dem Spektrum Deutschpop, Indie, Elektropop und Rap stehen auf der Bühne, oft Artists kurz vor dem Durchbruch. Frühere Ausgaben hatten etwa Frytz, Tjark oder Rikas zu Gast.
Wer nicht allein hingehen möchte, kann über die Mitgegangen-Funktion von Rausgegangen schon vorab andere Menschen kennenlernen. Beginn ist um 19 Uhr, Tickets gibt es ab 19,90 Euro. Die Trompete ist allerdings nicht barrierefrei.
Mittwoch, 18. Februar – 2 Stündchen – die Blitz-Party im Weinkeller in Dortmund
Zwei Stunden konzentrierte Party: Ab 22 Uhr läuft im Weinkeller ein dichtes Set aus 2000ern, 2010ern und aktuellen Hits. Keine langatmigen Warm-ups, keine Rausschmeißsongs, sondern ein klar begrenztes Zeitfenster, in dem einfach getanzt wird.
Ideal für alle, die mitten in der Woche den Kopf freibekommen wollen, ohne am Donnerstag völlig zerstört zu sein. Einlass ist ab 21.45 Uhr, der Eintritt kostet 4,57 Euro.
Mittwoch, 18. Februar – Disco-Laufzeit in der Eishalle Wischlingen in Dortmund
Zur rollenden Tanzfläche mit Licht und Musik wird die Eishalle Wischlingen bei der Disco-Laufzeit. Schlittschuhe könnt ihr mitbringen oder vor Ort leihen. Sportlich muss man nicht sein, Spaß reicht. Der Eintritt kostet 3,50 Euro, los geht es um 19:30 Uhr.
Donnerstag, 19. Februar – JOE Festival 2026 in der Zeche Carl in Essen
Zeitgenössischer Jazz im besten Sinn: Das JOE Festival bespielt an drei Tagen die Zeche Carl mit Positionen zwischen Improvisation, elektronischen Sounds und neuen Bandkonzepten. Der Auftaktabend gehört dem Sheen Trio, Almost Natural und dem Projekt PULSE um Schlagzeuger und Elektroniker Ludwig Wandinger.
Wer bisher wenig Berührung mit Jazz hatte, aber offen für Live-Musik ist, findet hier einen guten Einstieg in eine lebendige Szene. Beginn ist um 19.30 Uhr, Tickets kosten regulär 28 Euro. Studierende bekommen ermäßigte Tickets.
Freitag, 20. Februar – Hamlet/Ophelia im Grillo-Theater in Essen
Solange Taylor Swifts The Fate of Ophelia in Dauerschleife durch Seminarflure und WG-Küchen läuft, ist klar: Die Frage, wie es Ophelia eigentlich ergeht, ist längst Popkultur. Während Swift der Figur ein alternatives, triumphant-poppiges Ende schreibt, stellt das Schauspiel Essen in Hamlet/Ophelia die alte Geschichte neu auf die Bühne. In Hamlet/Ophelia am Schauspiel Essen geht Regisseurin Selen Kara bewusst gegen das traditionelle Bild der passiven, fremdbestimmten Ophelia an. Die Inszenierung rückt ihre Perspektive in den Mittelpunkt, zeigt sie als eigenständige Figur mit Handlungsspielraum und verhandelt ihre Beziehung zu Hamlet vor dem Hintergrund persönlicher Verluste und politischer Spannungen neu.
Gut geeignet für alle, die Theaterklassiker oft sperrig finden und sich eine zeitgenössische Lesart wünschen. Mit dem KulturTicket kostet der Abend 1 Euro (bis 31.03.), ohne KulturTicket zahlen Studis 8 Euro. Beginn ist um 19:30 Uhr.
Freitag, 20. Februar – PowerPoint-Karaoke im Metropolis Kino in Bochum
Fast wie damals in der Schule wird beim PowerPoint-Karaoke präsentiert, nur ohne Vorbereitung. Freiwillige bekommen Folien zugewiesen, die sie vorher nie gesehen haben. Die Themen reichen von Zombie-Szenarien bis hin zu Verhütungsgeschichte. Moderiert wird der Abend von Poetry-Slammer Zwergriese, das Publikum stimmt über die besten Auftritte ab und kürt im Finale die überzeugendsten Impro-Referate.
Das Format eignet sich für alle, die PowerPoint eher mit Referatsdruck verbinden und diese Erfahrung einmal ins Gegenteil verkehren wollen. Wer selbst auftritt, spart sich den Eintritt. Tickets kosten je nach Pay-as-you-can-Kategorie zwischen 1 und 18 Euro. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Samstag, 21. Februar – Killing Me Softly in der Großmarktschänke in Dortmund
RnB der neunziger Jahre, Hip-Hop der nuller Jahre und viele Tracks, bei denen ganze Jahrgänge mitsingen können: Killing Me Softly setzt konsequent auf Klassiker. An den Decks stehen DJ Marshall Artz und DJ Kurtis Flow.
Eintritt kostet bis 23.30 Uhr 6 Euro, danach 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.
