Das StuPa hat vergangenen November einstimmig für die Abschaffung des KulturTickets gestimmt. Das heißt: Ab dem 31.03. gibt es das Ticket, mit dem Studierende für einen Euro eine Veranstaltung der TUP-Kulturstätten (Essen) sowie des Theaters am Rhein (Duisburg) besuchen können, nicht mehr.
Grund hierfür sei, so der Antrag, der im StuPa eingereicht wurde, dass das Ticket nur von wenigen Studierenden genutzt werde. Und die Zahlen sprechen für sich: So nutzten im WiSe 24/25 rund 800 Studis aus Essen und rund 300 Studis aus Duisburg das Angebot – rund 3 % der Studierenden.
| WiSe 24/25: Essen: | 795 Studis |
| WiSe 24/25: Duisburg: | 293 Studis |
| Anteil a. Studis: | 2,95 % d. Studierendenschaft. |
Das sei zu wenig und damit finanziell ungerecht, findet das StuPa, da das Ticket von allen Studierenden gleichermaßen bezahlt wird. Somit stünde der finanzielle Aufwand in keinem angemessenen Verhältnis zur tatsächlichen Nutzung.
Zudem wurde die Ausgestaltung des Angebots kritisiert. So konnten Tickets ausschließlich zu den Öffnungszeiten der Kulturstätten erworben und auch nur für Restkarten genutzt werden. Das sorgte dafür, dass Theaterbesuche mit mehreren Kommiliton:innen nur eingeschränkt möglich waren. Auch nach erneuter Bewerbung des Tickets in den vergangenen Legislaturen habe sich die Nutzung nicht deutlich steigern lassen.
Der Antrag wurde von der Juso Hochschulgruppe, SDS und der Linken Liste eingebracht und vom StuPa einstimmig beschlossen.
Die AStA-Vorsitzende Berfîn Celiç schreibt uns, dass der AStA nun die Einführung eines sogenannten Kulturpasses, der vergünstigte oder kostenlose Kulturangebote im Ruhrgebiet bündelt und zusammen mit der Studierendenschaft entwickelt werden soll, plant. Konkrete Details oder einen Zeitplan für die Einführung des Passes stehen bislang noch aus. Studierende würden zeitnah über das Auslaufen des Tickets informiert.
Bis dahin gilt: Bis Ende März kann man noch für einen Euro in Theater, Ballet und Oper, danach heißt es: Vorhang fällt!
