Nach dem Vorfall wurden die Toiletten in R11 T03 bereits umgebaut. [Foto: Moritz Karrer]
Nach einem Vorfall mutmaßlich sexualisierter Gewalt in einer Damentoilette am Campus Essen herrscht große Verunsicherung in der Studierendenschaft. Die UDE hat Maßnahmen getroffen, um derartiges in Zukunft zu verhindern. Unser Redakteur fasst das Geschehene zusammen.
Am Nachmittag des 02. Januar 2025 bemerkte eine Studentin, als sie eine Damentoilette des Essener Gebäudes R11 besuchte, dass sie gefilmt wurde. Sie verließ die Toilette und zückte ihr Handy, um die filmende Person beim Verlassen des Raumes selbst zu filmen. So konnte sie ein Video aufnehmen, auf dem zu sehen ist, wie der mutmaßliche Täter das Klo verlässt, sich an ihr vorbeidrängt und durch einen Gang davonläuft. Die Studierende rief die Polizei und erstattete eine Anzeige. Berichte darüber, dass der Sicherheitsdienst den Mann festhalten und die Polizei seine Personalien feststellen konnten, sind falsch.
Sie informierte am 06. Januar zudem die Vorsitzende des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (AStA), Berfin Celik, über den Vorfall. Diese setzte sich umgehend mit der Rektorin, dem Kanzler, der Leitung des Gebäudemanagements, der Gleichstellungsbeauftragten und weiteren Stellen der Universität Duisburg-Essen (UDE) in Verbindung, um diese wiederum zu informieren und Maßnahmen zur Prävention solcher Vorfälle zu ergreifen. Zeitgleich verbreitete sich das von der Studentin aufgenommene Video bereits über verschiedene WhatsApp-Gruppen, in den folgenden Tagen auch über Instagram und TikTok. Zunächst nur unter Studierenden der UDE, spätestens nach Postings von essendiese aber auch weit darüber hinaus.
Unsere Recherche
Wir als ak[due]ll-Redaktion erfuhren ebenfalls am 06. Januar von dem Vorfall, zunächst über WhatsApp-Gruppen, in denen wir als Studierende der UDE selbst Teilnehmer:innen sind. Als solche waren wir schockiert über die akute Situation, natürlich war aber auch unser journalistisches Interesse geweckt. Als Studierendenzeitung der UDE war für uns klar, dass wir darüber und über die Reaktion der Unileitung berichten müssen. Gleichzeitig aber war es uns ein großes Anliegen, nicht die persönliche schreckliche Erfahrung der betroffenen Studierenden auszunutzen, sondern unserer Leser:innenschaft einen sorgfältig recherchierten Artikel vorzulegen. Der Fokus unserer Recherche lag insofern auf verschiedenen Bereichen: Gab es in der Vergangenheit bereits Vorfälle wie diesen an der UDE und wie wurde auf diese reagiert? Wie reagierte das Rektorat auf den akut vorliegenden Vorfall? Was wird an der UDE getan, um insgesamt und – aus aktuellem Interesse – auf den Toiletten vor sexualisierter Gewalt zu schützen?
Wir haben zwecks Beantwortung dieser und weiterer Fragen Kontakt zu verschiedenen Stellen in der UDE und außerhalb aufgenommen. In diesem Artikel sammeln wir unter anderem die Maßnahmen, welche die UDE getroffen hat. Außerdem findet ihr unter dem Artikel verschiedene Anlaufstellen, bei denen ihr euch melden könnt, wenn euch oder jemandem, den:die ihr kennt, sexualisierte Gewalt angetan wird oder wurde.
Es ist uns an dieser Stelle auch ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass wir in diesem Artikel und in unserer Recherche versuchen, sensibel mit der Thematik und insbesondere mit eventuellen Betroffenen umzugehen. Tut bitte dasselbe. Das von dem jüngsten Vorfall existierende Video wurde gegen den Willen der betroffenen Studentin verbreitet. Bitte teilt es nicht und löscht es, falls ihr es bereits erhalten oder verbreitet habt. Falls euch sexualisierte Gewalt angetan wird oder wurde, meldet euch auch bei der Polizei.
Ein Einzelfall?
Wir sind in unserer Recherche auf drei weitere Fälle gestoßen, in welchen Studentinnen davon berichteten, auf Uni-Toiletten gefilmt worden zu sein. Alle drei geschahen innerhalb der letzten sechs Monate am Campus Essen. Zwei dieser Fälle wurden unseren Informationen zufolge nicht bei der Polizei angezeigt und auch nicht an der UDE an zuständige Gremien weitergeleitet. Aus Respekt vor den Wünschen der in diesen Fällen betroffenen Studentinnen werden wir auf diese Fälle nicht näher eingehen. Ein Detail, das sich allerdings aus den Berichten der Studentinnen erschließt: Die mutmaßlichen Täter:innen in den vier uns bekannten Fällen sind wohl nicht die gleiche Person.
Im September 2024 wurde die Gleichstellung von einer Studentin kontaktiert, die angab, in einer Damentoilette im Gebäude S06 gefilmt worden zu sein. Das Gleichstellungsteam berichtete an mehreren Stellen und Gremien an der UDE vertraulich darüber. Das Gebäudemanagement nahm sich ab diesem Zeitpunkt der Umsetzung baulicher Maßnahmen in den Toiletten an. Mehr dazu unter Maßnahmen.
An der UDE gibt es rund 37.000 Studierende, darüber hinaus arbeiten über 6.000 Menschen in Wissenschaft, Technik und Verwaltung. Dazu kommen jeden Tag noch viele Besucher:innen, Mitarbeiter:innen von Dienstleistungsunternehmen und viele mehr an die beiden Campus. In Duisburg und Essen zusammen verfügt die UDE über mehr als 250.000 Quadratmeter an Raumfläche. Die UDE ist so groß wie eine Mittelstadt, hätte als Stadt mehr „Einwohner“ als zum Beispiel Haltern am See. Bei solch einer Größe ist es leider nicht vollständig zu vermeiden, dass Straftaten begangen werden. Zudem ist eine Universität stets teilöffentlich, sodass auch Menschen außerhalb unserer Universitätsgemeinschaft theoretisch die Möglichkeit haben, Straftaten am Campus zu begehen. Besonders am Campus Essen ist es in den letzten Jahren zu einer Reihe an Straftaten gekommen. So wurden alleine in den R-Gebäuden über 30 Einbrüche verzeichnet. Zwar ist der Campus Essen auch größer und beherbergt rund drei Mal so viele Studierende wie der Campus Duisburg, hier ist mutmaßlich aber auch die Lage nahe dem Essener Zentrum ausschlaggebend für die vergleichend höhere Frequenz an Straftaten.
Im Gegensatz zu dem aktuellen Fall erfolgte in den vorangegangenen keine Reaktion in den sozialen, geschweige denn in den klassischen Medien. Insofern musste das Rektorat die von ihm ergriffenen – oder auch nicht ergriffenen – Maßnahmen zuvor nicht erklären und gegebenenfalls rechtfertigen. Jetzt, im Januar 2025, war die Situation anders.
Kommunikation
Das Rektorat wusste spätestens seit dem 06. Januar von dem aktuellen Vorfall. Zumindest Rektorin und Kanzler äußerten sich dazu aber tagelang nicht öffentlich. Auch nicht gegenüber dem AStA, der den Vorfall an sie herangetragen hatte. Das Gebäudemanagement hingegen antwortete dem AStA umgehend und verlegte bereits geplante Umbauarbeiten spontan in die Etage, in der sich der Vorfall ereignet hatte. So wurde immerhin von dieser Seite ein Zeichen gesetzt, dass die UDE den Vorfall auf dem Schirm hatte und Maßnahmen ergriff. Der AStA formulierte bereits am 07. Januar eine Pressemitteilung, in der er unter anderem forderte, „die Sicherheit auf dem Campus zur obersten Priorität zu erklären und sich öffentlich zu dem Vorfall zu äußern. Darüber hinaus”, fordert der AStA, „verlangen wir die Entwicklung eines umfassenden Maßnahmenkatalogs, um derartige Vorfälle in Zukunft zu verhindern.“
Am 10. Januar fand die vierte Senatssitzung dieser Wahlperiode statt. Dort fand der Vorfall Erwähnung in den Berichtspunkten der Rektorin Prof. Dr. Barbara Albert und des neuen Kanzlers Ulf Richter. So sagte Prof. Dr. Albert: „Wir werden alles, aber auch wirklich alles tun, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.“ Ähnlich äußerte sich Richter, betonte aber auch mehrfach: „Es gibt keine absolute Sicherheit.“ Beide erwähnten die Pressemitteilung des AStAs nicht; ebenso wenig, dass sie von dessen Vorsitzenden über den Vorfall in Kenntnis gesetzt worden waren. Stattdessen bekannte die Rektorin: „Wir hätten es auch über die sozialen Medien erfahren können, aber nicht alle von uns sind in den sozialen Medien in der ersten Januarwoche so aktiv. Besser, man schreibt dem Rektorat.“ Auf mehrere Anfragen, die eine offenere Kommunikation, die Erstellung eines Sicherheitskonzeptes und einen Handlungsleitfaden des Rektorats erbaten, wurde nur teils geantwortet. Das Kanzler-Büro werde ein Sicherheitskonzept erarbeiten, heißt es von Richter. Zudem sollen die Powerpoint-Folien zur Prävention sexualisierter Gewalt, die das Prorektorat für Universitätskultur, Diversität & Internationales schon vor mehreren Jahren erstellt hatte, erneut an die Dozierenden der UDE weitergeleitet werden, damit sie diese in ihren Kursen vorstellen und die Studierenden sensibilisieren können. Über ein mögliches Glätten der Wogen, die sich über die sozialen Medien mindestens in der Studierendenschaft ausgebreitet hatten, wurde sich im Senat ausgeschwiegen.
Diese ungeglätteten Wogen wurden in der darauffolgenden Woche an das Prorektorat für Studium und Lehre herangetragen. Die Fachschaften, welche zu Beginn eines jeden Jahres die Möglichkeit eines Gesprächs mit Vertreter:innen des Rektorats haben, machten ihrem Unmut über die mangelnde Kommunikation und die anscheinend mangelhafte Prävention von Fällen sexualisierter Gewalt Luft. Die Vertreter:innen des Rektorats versprachen, die Kommunikation voranzutreiben und den Fachschaften die im Senat erwähnten Folien weiterzuleiten, damit sie diese wiederum an die ihnen angehörenden Studierenden weitertragen können. Zudem berichteten sie über die bereits ergriffenen und die geplanten Maßnahmen seitens der Universität.
Am Mittwoch, den 15. Januar, verschickte das Rektorat erstmals eine E-Mail an alle Angehörigen der UDE. In dieser bezog es sich auf den Vorfall, umriss die neu getroffenen und zu treffenden Maßnahmen und bat um weitere Vorschläge, „wie wir unsere Universitätsgemeinschaft und unsere Campi [sic!] so stärken können, dass angreifende Menschen keine Chance haben.“
Am 16. und 17. Januar berichteten WAZ, WDR, RP und weitere Medien über den Vorfall und das damit einhergehende Unsicherheitsgefühl am Campus Essen. Im Anschluss daran erhielt auch unsere Redaktion – nachdem wir teils eine Woche auf eine Antwort gewartet hatten – noch einige Antworten von manchen von uns angefragten Stellen der UDE. Andere Bereiche – auch des Rektorats – hatten uns zuvor schon in unserer Recherche unterstützt und Rede und Antwort gestanden.
(Er)Bauliche Maßnahmen
Die UDE ergreift eine Reihe von Maßnahmen, um gegen sexualisierte Gewalt vorzugehen. Das Ressort Presse und das Gebäudemanagement der UDE haben uns schriftlich und in Interviewform Übersichten der bisher getroffenen Maßnahmen gegeben. Das Gleichstellungsteam stand unserer Redaktion für ein Interview zu diesem Thema leider nicht zur Verfügung, hat uns aber die am Ende dieser Seite zu findenden Handlungsempfehlungen und vertraulichen Anlaufstellen an der UDE übersendet.
Die Gleichstellung, als vertrauliche Anlaufstelle für Betroffene in Fällen sexualisierter Gewalt, hatte bereits im September 2024 über einen Fall versuchter heimlicher Videoaufnahmen, damals in den Toilettenräumen von S06, berichtet. Daraufhin begann das Gebäudemanagement damit, Umbaumaßnahmen in den Damentoiletten zu planen und zunächst in S06 umzusetzen. Dabei mussten sie eine Reihe an Aspekten und rechtlichen Vorgaben beachten: Die Kabinen in beinahe allen Toilettenräumen an beiden Campus sind bisher so konzipiert, dass sie sowohl zum Boden als auch zur Decke eine Lücke lassen. Die Deckenlücke ist dabei vor allem dazu gedacht, Licht hinein- und Entlüftung zuzulassen. Die Bodenlücke dient auch letzterem, erleichtert zusätzlich aber auch die Arbeiten des Reinigungspersonals und ist gesetzlich vorgeschrieben zwecks eventueller Evakuierungsmaßnahmen im Brandfall. Eine Angleichung an Boden und Decken zugleich hätte einen vollständigen Umbau aller Toilettenräume der Universität erfordert, um im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zu bleiben und Entlüftung und Licht – inklusive Sicherheitsbeleuchtung in jeder einzelnen Kabine – zu garantieren. Nach Absprache mit Stellen der Polizei, die darauf hinwies, dass neun von zehn Fällen von heimlichen Videoaufnahmen in Toiletten von einer Nebenkabine und unter der Kabinenwand hindurch erfolgen, entschloss sich das Gebäudemanagement schließlich dazu, die Bodenangleichung der Kabinenwände zu priorisieren. So konnten sie möglichst schnell möglichst viel erwirken. Für die erforderlichen Holzarbeiten wurde eine Ausschreibung an Schreinereien deutschlandweit veröffentlicht. Das Holz für die spontanen Umbauarbeiten in R11 T03 Anfang Januar hatte die uni-eigene Holzwerkstatt innerhalb eines Tages beigesteuert.
„Der Umbau soll idealerweise noch im Laufe von 2025 fertig werden“, so der stellvertretende Leiter des Gebäudemanagements, Gunther Deinl. „Es gibt knapp tausend Toilettenanlagen in den Gebäuden der UDE. Das ist ein schwieriges Projekt“. In der Reihenfolge der Maßnahmen priorisiert behandelt würden besonders gefährdete Bereiche, also vor allem solche, die auch noch spät und außerhalb der üblichen Öffnungszeiten genutzt werden.
Für aktuelle Gebäudeumbauten und zukünftige Bauvorhaben der UDE ist es vorgesehen, von vornherein die Aspekte der Prävention sexualisierter Gewalt auf Toiletten zu bedenken. Die Pläne zum Umbau von S05, der wohl als nächstes angegangen wird, wurden schon dahingehend angepasst.
Auch wenn es gerade wie ein exklusiv aktuelles Thema erscheint: Schon vor zehn Jahren löste ein Vorfall eine weitere der heute noch aktiven Maßnahmen aus. Ebenfalls im R-Bereich wurde in einer Damentoilette eine versteckt installierte Videokamera gefunden, die sogar an einen Server angeschlossen war. Um eine Wiederholung dessen zu verhindern, erfolgten seitdem in einem Höchstabstand von drei Monaten intensive Begehungen aller Toilettenräume. Die Frequenz der Begehungen wird vor dem Hintergrund des aktuellen Vorfalls jetzt auf monatlich erhöht. Außerdem wurde das Reinigungspersonal erneut dafür sensibilisiert, dass auch sie während ihrer regelmäßigen Arbeiten in den Räumlichkeiten verstärkt auf versteckte Kameras und andere Auffälligkeiten achten sollen.
Der Campus-Sicherheitsdienst, mit dem die UDE seit Jahren die Firma „Kötter Security“ beauftragt hat, wurde auch gebeten, auf Auffälligkeiten – besonders im Bereich der Toiletten – ausgeweitet zu achten.
Sensibilisierung
Über die letzten Jahre hat sich das allgemeine Bewusstsein der Gesellschaft für die Notwendigkeit von Sensibilisierungsmaßnahmen verstärkt. So auch an der UDE. Schon seit Jahren arbeiten die Gleichstellung, das Prorektorat für Universitätskultur, Diversität & Internationales und weitere Stellen – unter anderem das jüngst neu gegründete Diversity Support Center – daran, die Angehörigen unserer Universität für sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren. Das erfolgt im Rahmen von regelmäßigen Schulungen, Informationsveranstaltungen und der Informationen über die Webseiten der UDE. Zudem bemühen sich die entsprechenden Stellen darum, das Thema der Prävention sexualisierter Gewalt auf unterschiedlichsten Ebenen der Gremien und Verwaltung anzubringen.
Es gibt feste Planungen, auch die Studierendenschaft über die Dekanate und Lehrenden erneut zu sensibilisieren – zum Beispiel mit den bereits genannten Folien zur Prävention sexualisierter Gewalt. Sie sollen fester Bestandteil einer jeden Lehrveranstaltung werden.
(Uni)Mögliche Maßnahmen
Neben den Maßnahmen, die bisher bereits veranlasst wurden, gibt es noch einige Ideen, die aus der Studierendenschaft und aus den Kreisen der Mitarbeitenden der UDE kommen und ebenfalls die Campussicherheit erhöhen sollen. Auch wenn manche von ihnen nicht praktikabel sind, zeigt dies doch, dass in verschiedensten Bereichen der UDE sowohl großes Interesse daran als auch ein großer Wille dazu besteht, die Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen voranzutreiben.
- Kameras – Der AStA forderte das Rektorat auf, die Möglichkeit der Installation von Kameras in den Eingangsbereichen der Uni-Gebäude zu prüfen. Das wäre laut der Hochschulverwaltung allerdings weder rechtlich umzusetzen noch technisch realisierbar, angesichts der Vielzahl an existierenden Zugängen zu den meisten Gebäuden.
- QR-Code-Sticker – Im Rahmen der letzten Senatssitzung schlug die AStA-Vorsitzende auch vor, QR-Code-Sticker, die zur Feuerwehr und Polizei weiterleiten, in den Toiletten anzubringen. Das Gebäude-Management arbeitete tatsächlich seit Juli 2024, also noch vor dem „ersten“ Vorfall im September, an solchen Stickern. Laut aktuellem Planungsstand sollen die Sticker aber keine QR-Codes, sondern Notfallnummern, Handlungsempfehlungen und die genaue Raumbezeichnung enthalten. Sie sollen in allen Kabinen angebracht werden.
- Netz und Wifi – Beim Bau der meisten Toilettenräume wurde kein Fokus darauf gesetzt, ausgerechnet diese Räume mit ausreichender Mobilfunknetzverbindung auszustatten. Das soll jetzt aber angegangen werden, damit Notrufe immer möglich sind.
- Engere Zusammenarbeit mit der Polizei – Im Gegensatz zur Feuerwehr erhält die Polizei aktuell keine Begehungstermine an den Campus, sodass auf der Suche nach den gemeldeten Räumlichkeiten zum aktuellen Zeitpunkt wertvolle Momente mit der Raumsuche verschwendet werden könnten. Das Gebäudemanagement plant, solche Begehungstermine und Lagepläne für die Polizei einzurichten.
- Sicherheitskonzept – Der AStA forderte das Rektorat dazu auf, ein umfassendes Sicherheitskonzept zu erstellen. Der neue Kanzler, Ulf Richter, sagte affirmativ auf der letzten Senatssitzung, dass er und die Verwaltung dies angehen werden.
- Zugangsbeschränkungen zu Gebäuden und Toilettenräumen – Die Toiletten im Essener Gebäude V15 sind aktuell teilweise nur mit Studierenden- oder Mitarbeitendenausweisen zu öffnen. Das ist allerdings nur temporär und hängt mit den aktuellen Umbauarbeiten im Gebäude zusammen. Angesichts dessen, dass eine Universität auch stets teilöffentlich sein muss, um Besucher:innen, Externe oder auch Dienstleister:innen zu empfangen, die natürlich auch Zugang zu den Toiletten brauchen, stehen Zugangsbeschränkungen zu den meisten Bereichen außer Frage. Besonders sensible und interne Bereiche wie Labors oder auch reine Verwaltungsflure könnten möglicherweise noch einmal zusätzlich gesichert werden.
Falls ihr weitere Ideen habt, welche Maßnahmen ergriffen werden könnten, meldet euch gerne unter
Rektorat: stabsstelle.rektorat@uni-due.de
Kanzler (Verwaltung): kanzler@uni-due.de
Diversity-Support-Center: https://www.uni-due.de/diversity/
Gleichstellungsbeauftragte: gleichstellungsbeauftragte@uni-due.de
An unserer Universität wird von vielen Menschen in vielen verschiedenen Bereichen daran gearbeitet, unsere Uni zu einem sichereren Ort zu machen. Die meisten von uns passen aufeinander auf und helfen einander. Um Gutes tun zu können, muss man aber auch miteinander darüber reden. Hoffentlich schaffen wir es in Zukunft, dies offener zu tun.
Beratungsstellen und Handlungsempfehlungen


