Die nextbike-Ultras unter uns werden es vielleicht schon gemerkt haben: Die Anzahl der verfügbaren Räder ist in den letzten Wochen merklich zurückgegangen. Der Grund: Ab 31.03 2026 gibt es keine nextbikes mehr.
Der Grund dafür ist aber weniger dramatisch als es klingt: Der Vertrag zwischen dem Betreiber nextbike und dem VRR läuft aus. Eine europaweite Neuausschreibung war war aufgrund des Auftragsvolumens EU-rechtlich Pflicht und da nextbike die Ausschreibung nicht gewonnen hat, gibt es einen Betreiberwechsel. Ab dem 1. April 2026 übernimmt das dänische Unternehmen Donkey Republic.
Was sich ändert
Die angekündigten Änderungen sind ambitioniert: Die Flotte soll schrittweise auf rund 5.000 Drahtesel wachsen, die Anzahl Stationensoll auf rund 1.000 verdoppelt werden. Und statt der bisherigen 3-Gang Fahrräder sollen nun 8-Gang-Räder folgen. Der Markenname metropolradruhr soll aber bestehen bleiben. Ob all das wirklich so kommt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
Was heißt das für uns Studis?
Das AStA-Referat für Nachhaltigkeit und Mobilität (NaMo) teilte uns auf Anfrage mit, dass der neue Vertrag über den Regionalverband Ruhr als Zwischenpartner läuft. Pro Semester sollenStudierende 2€aus dem AStA-Beitrag des Studierendenbeitrags zahlen und können dann bis zu drei Räder für je 60 Minuten kostenlos ausleihen. Das ist eine Verbesserung gegenüber dem alten nextbike-Vertrag, bei dem die UDE, anders als andere Hochschulen, nur 45 Freiminuten pro Fahrt hatte. Die Stationen am Campus sollen, genau wie alle anderen Stationen, voraussichtlich bestehen bleiben.
Ob Donkey Republic die ambitionierten Versprechen einlöst, wird sich zeigen. Immerhin: Mehr Räder, mehr Gänge und mehr Freiminuten klingen vielversprechend. Bis die neuen Räder tatsächlich flächendeckend verfügbar sind, kann es aber noch dauern.
